Pressekonferenz am 19.1.2005 im Lebensministerium - "Handwerk ist wichtiger Partner für die Umsetzung des ökologischen Wohnbaus"!


Andreas Müller, GF initiativehandwerk (links) und Umweltminister Josef Pröll
Bild v. Pressekonferenz


"Handwerk ist wichtiger Partner für die Umsetzung des ökologischen Wohnbaus"!

Diese Meinung vertritt nicht nur die initiativehandwerk und war Grund für die Pressekonferenz am 19. Jänner 2005 im Lebensministerium, sondern auch Bundesminister Josef Pröll, der im Hinblick auf die Neuausrichtung der Wohnbauförderung mit dem zur Erreichung der Klimaschutzziele betonte, dass er "... Auf politischer Ebene im Dezember mit der 15a Vereinbarung zur Ausrichtung der Wohnbauförderung nach Klimaschutzkriterien eine wichtige Weichenstellung vorgenommen hat. Der Österreichischen Bauwirtschaft, die bei der Umsetzung ökologischer Baumaßnahmen vor eine großen Herausforderung steht, kann er mit seiner Klimaschutzinitiative klima:aktiv ein attraktives Aus- und Weiterbildungsangebot machen."

Andreas Müller, GF der initiativehandwerk sieht die Erreichung eines ökologischen Wohnbaustandards für die Zukunft aber vor allem in der Lehrlingsausbildung. Denn während ohnedies ein Mangel an Fachkräften abzusehen ist, spielt die Förderung der Lehrlingsausbildung in der Bauwirtschaft einmal mehr eine übergeordnete Rolle. Ökologische Wohnbaustandards lassen sich nur von Profis umsetzen und dafür bedarf es qualifizierter Handwerker. Ein "erster und wichtiger begrüßenswerter Schritt" wie es der Lehrlingsbeauftragte der Bundesregierung erwähnte, ist die von der initiativehandwerk ins Leben gerufene und umgesetzte Projekt Öko-Lehrlingsbaustelle, bei welcher Lehrlinge fast im Alleingang ein Bauprojekt nach ökologischen Richtlinien umsetzen. Mit dem Ziel, um den Lehrberuf in der Öffentlichkeit zu präsentieren und um zu zeigen, was in ihnen steckt. Das Projekt Öko-Lehrlingsbaustelle beginnt in Burgenland, wobei noch im Frühjahr ein solches in Tirol und Kärnten umgesetzt wird.

Es sei auch an der Zeit, Standards für den ökologischen Wohnbau zu definieren. Denn wo beginnt und wo endet der ökologische Wohnbau. Aus der Sicht von Andreas Müller beginnt der ökologische Wohnbau bereits bei der Auswahl der Handwerker. Bauherrinnen und Bauherren, die sich bei der Umsetzung ihres Wohnhauses oder in der Sanierung auf Handwerker in der unmittelbaren Umgebung entscheiden, schonen Ressourcen und fördern die Wirtschaft in ihrer Region und ihrer Gemeinde. Ein Ansatz der durchaus als Gradmesser zur Erlangung der Wohnbauförderung mit aufgenommen werden sollte. "Mit unserem Projekt bauherrenmappe, die nun in ganz Österreich erhältlich ist, haben wir das Prinzip der Nahversorgung besonders hervorgehoben. Denn für 41 Regionen gibt es je eine eigene bauherrenmappe, die das regionale Handwerk präsentiert und fördern soll. Der ökologische Wohnbau ist nicht nur ein österreichisches Klimaschutzziel, sondern vor allem eine Chance für das heimische Handwerk!" erklärt Andreas Müller.

Mehr Infos erhalten Sie von Robert Mörth, 0664/420 9669.

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